Gesunder Schlaf für Allergiker

Hatschi! Wer morgens mit Juckreiz, Schnupfnase oder sonstigen Atembeschwerden aufwacht, sollte sich sicherheitshalber einem Allergietest unterziehen. Denn Auslöser genannter Symptome könnten eine Sensibilität gegenüber Hausstaubmilben und deren Kot sein.

Allergien kommen immer häufiger vor. Etwa 12 Prozent der Bevölkerung leiden an einer Hausstauballergie. Doch nicht nur die winzig kleinen Krabbeltierchen und Staubpartikel können gesundheitliche Beeinträchtigungen auslösen oder verstärken, auch ungeachtet sich vermehrende Schimmelsporen können Krankheiten auslösen.

Als Allergiker sollten Sie das Bettzeug jeden Tag bei offenem Fenster oder auf dem Balkon ausschütteln. Danach lassen Sie das Bettzeug am besten aufgeschlagen. So kann die Matratze, die übernacht aufgenommene Feuchtigkeit abgeben und abkühlen. Regelmäßiges und langes Lüften sind eine adäquate Hilfe um Schimmel und Milben den Garaus zu machen.

Feuchtigkeit und Wärme, die eine Brutstätte dieser beiden ungebetenen Gäste sind, entweichen aus der Matratze.

Nun folgend finden Sie einige weitere Aspekte & Empfehlungen für Allergiker: Suchen Sie sich Ihre Matratze nach Qualität und Material aus. Der Preis sollte zweitrangig sein. Die Allergiker-Matratze sollte auf jeden Fall atmungsaktiv und schadstofffrei sein. Atmungsaktive Klimaeigenschaften und Schadstoffreiheit sind Grundanforderungen, die eine Matratze für Allergiker erfüllen muss. Achten Sie auf entsprechende Hinweise (wie z.B. „textiles Vertrauen“, „für Allergiker geeignet“). Auf Matratzen mit tierischen Bestandteilen (Rosshaar, Kamelhaar oder Wolle) sollten Sie als Allergiker verzichten.

Wenn Sie die richtige Matratze gefunden haben, wählen Sie einen möglichst glatten Bezug. Ohne viele Ritzen oder Steppungen. Zudem sollte er leicht abnehmbar und bei 60°C waschbar sein. Somit können Sie, neben Bakterien, auch Milben und deren Kot heraus waschen.

Ein Schonbezug zusätzlich über der Matratze – bei 60°C waschbar – verhindert das Eindringen der abgelösten Hautschuppen in das Innere der Matratze. Dadurch wird das Nahrungsangebot für Milben reduziert. Des weiteren kann man diesen Bezug, durch einfachere Handhabe, häufiger waschen als den Matratzenbezug.

Hausstaub-Allergiker sollten ebenso um das Bett herum für Staubfreiheit sorgen. Hochwertige Teppiche sind z.B. gut geeignet, um den in der Luft herumwirbelnden Staub zu binden. Falls der Bodenbelag glatt ist (Parkett oder Laminate), empfiehlt es sich jeden 2ten Tag feucht zu wischen.

Wenn Sie diese Empfehlungen beherzigen, können Sie als Allergiker einen beschwerdefreieren und gesünderen Schlaf genießen.